Einführung in die hexagonale Architektur-Diagramm (Datenfluss)
Einführung
Die hexagonale Architektur, auch bekannt als Ports- und Adapter-Architektur, ist ein leistungsfähiges architektonisches Muster, das in der Softwaregestaltung verwendet wird. Sie soll Software-Systeme mit lose gekoppelten Komponenten schaffen, die über Ports und Adapter problemlos mit ihrer Umgebung interagieren können. Dieser Ansatz fördert Flexibilität, Testbarkeit und Wartbarkeit von Software-Systemen. In dieser Einführung für Anfänger stellen wir Ihnen die hexagonale Architektur anhand einfacher Erklärungen und Beispiele vor, wobei der Fokus auf dem Datenfluss liegt.

Grundlagen verstehen
Ursprung
Die hexagonale Architektur wurde 2005 von Alistair Cockburn eingeführt, um häufigen Problemen in der objektorientierten Softwaregestaltung entgegenzuwirken. Sie zielt darauf ab, Probleme wie enge Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Teilen des Systems und die Vermischung von Geschäftslogik mit Benutzeroberflächen-Code zu beseitigen.
Hexagonale Darstellung
Der Name „hexagonale“ Architektur bezieht sich auf die grafische Darstellung von Anwendungskomponenten als hexagonale Zellen. Es bedeutet nicht, dass genau sechs Ports oder Ränder vorhanden sein müssen; vielmehr bietet sie einen konzeptionellen Rahmen, um die verschiedenen Schnittstellen darzustellen, die zwischen einer Komponente und der Außenwelt erforderlich sind.
Wichtige Prinzipien
Komponenten-Aufteilung
Die hexagonale Architektur teilt ein Software-System in lose gekoppelte und austauschbare Komponenten. Zu diesen Komponenten gehören der Anwendungskern, die Datenbank, die Benutzeroberfläche, Testskripte und Schnittstellen zu anderen Systemen. Dieser Ansatz unterscheidet sich von der traditionellen Schichtenarchitektur.
Ports und Protokolle
Jede Komponente kommuniziert mit anderen über sichtbare „Ports“, die definieren, wie die Kommunikation stattfinden soll. Diese Ports orientieren sich an spezifischen Protokollen, die sich nach ihrem Zweck richten. Diese Ports und Protokolle bilden eine abstrakte API, die mit verschiedenen technischen Mitteln implementiert werden kann, beispielsweise durch Methodenaufrufe, Remote-Prozeduraufrufe oder Webdienste.
Port-Granularität
Die Granularität der Ports ist flexibel. Eine Komponente kann haben:
- Einen einzigen Port für die einfache Nutzung eines Dienstes.
- Ports für Ereignisquellen (z. B. Benutzeroberfläche und automatisierte Datenzufuhr).
- Ports für Benachrichtigungen (ausgehende Benachrichtigungen).
- Ports für Datenbankinteraktion (zur Schnittstelle mit einem Datenbankverwaltungssystem).
- Ports für die Verwaltung (zur Steuerung der Komponente).
- In einigen Fällen kann es je nach Bedarf unterschiedliche Ports für jeden Anwendungsfall geben.
Adapter
Adapter fungieren als Vermittler zwischen Komponenten und der Außenwelt. Sie schließen die Lücke zwischen externen Systemen und den Ports, die die internen Anforderungen einer Anwendungskomponente darstellen. Mehrere Adapter können mit einem einzigen Port verbunden sein. Beispielsweise kann Daten über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI), eine Befehlszeilenschnittstelle, eine automatisierte Datenquelle oder Testskripte eingegeben werden.
Lernen durch Beispiel mit Visual Paradigm Online
Um ein tieferes Verständnis der hexagonalen Architektur zu erlangen und hexagonale Architektur-Diagramme zu erstellen, die den Datenfluss veranschaulichen, können Sie Visual Paradigm Onlineseine vorgefertigten Vorlagen verwenden. So geht’s:

- Besuchen Sie Visual Paradigm Online: Gehen Sie auf die Website von Visual Paradigm Online und erstellen Sie ein Konto, falls Sie noch keins besitzen.
- Wählen Sie eine hexagonale Architektur-Vorlage aus: Durchsuchen Sie die Vorlagensammlung und wählen Sie eine Vorlage für ein hexagonales Architekturdiagramm aus, die zu Ihrem Projekt passt. Diese Vorlagen enthalten oft vordefinierte Komponenten, Ports und Adapter.
- Passen Sie Ihr Diagramm an: Passen Sie die Vorlage an, um Ihr spezifisches Software-System darzustellen. Fügen Sie Komponenten hinzu oder entfernen Sie sie, passen Sie die Anzahl und Art der Ports an und definieren Sie Kommunikationsprotokolle.
- Verbinden Sie Ports und Adapter: Verwenden Sie Pfeile oder Verbindungen, um den Datenfluss zwischen Ports und Adaptern darzustellen. Dadurch können Sie visuell nachvollziehen, wie Informationen innerhalb Ihres Systems fließen.
- Dokumentieren Sie Ihre Architektur: Fügen Sie Kommentare oder Beschreibungen zu Ihrem Diagramm hinzu, um den Zweck jeder Komponente, jedes Ports und jedes Adapters zu erklären. Diese Dokumentation ist wertvoll für Ihr Team und für zukünftige Referenzen.
- Kooperieren und teilen: Visual Paradigm Online ermöglicht die Zusammenarbeit mit Ihren Teammitgliedern. Sie können Ihre Diagramme auch mit Stakeholdern teilen, um Rückmeldungen und Überprüfungen einzuholen.
- Iterieren und verfeinern: Sobald sich Ihre Softwarearchitektur weiterentwickelt, können Sie Ihre hexagonalen Architekturdiagramme problemlos iterieren, um Änderungen in der Systemstruktur und im Datenfluss widerzuspiegeln.
Durch das Lernen anhand von Beispielen und die Nutzung von Tools wie Visual Paradigm Online werden Sie ein praktisches Verständnis für die hexagonale Architektur und ihre Vorteile für die Gestaltung robuster und anpassungsfähiger Software-Systeme erlangen.













